Achtsame Berührung und Neurobiologie

Untersuchungen und Beobachtungen weisen darauf hin, dass Berührung eine hochwirksame Methode zur Verringerung von Angst und Stress ist und zur Schaffung von Empfindungen des Vertrauens und Wohlbefindens führt.

 

Dies ist unter anderem auch auf das Zusammenwirken der Botenstoffe zurückzuführen; im Besonderen auf das Wechselspiel von Oxytocin, die Senkung des Cortisolspiegels und die Aktivierung des parasympathischen Teils des autonomen Nervensystems.

Candace Pert, die Entdeckerin der Endorphin-Rezeptoren im Gehirn, beschreibt in ihrem Buch Moleküle der Gefühle (1999), das Konzept eines biochemischen Informationsnetzwerks als Vermittler der Beziehung zwischen Berührung, Körper und Emotionen.

 

Achtsame Berührung kann somit als ein Weg betrachtet werden, dem Klienten eine Hilfestellung zu geben, sich zu entspannen, seine Selbstwahrnehmung zu fördern, seine Fähigkeit Gefühle zu regulieren zu stärken.